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Spedra 200 mg im aktuellen Preisvergleich [2019]

Seit 2014 ist Spedra auf dem Markt erhältlich und damit das jüngste Medikament gegen erektile Dysfunktion (ED) auf PDE-5-Hemmer-Basis. Was unterscheidet Spedra von anderen PDE-5-Hemmern wie Levitra oder Viagra und was es kostet das Potenzmittel aktuell?

Wie unterscheidet sich der Wirkstoff in Spedra zu anderen PDE-5-Hemmern?

Spedra wirkt im Vergleich zu Viagra und Co. schneller und gezielter. Sie können bei entsprechender Stimulation 15 -30 Minuten nach der Einnahme mit der Wirkung rechnen. Das ist nur die Hälfte der Zeit, die andere Mittel bis zum Eintritt der Wirkung benötigen. 

Außerdem hat Spedra eine deutlich höhere Selektivität. Der Wirkstoff Avanafil hemmt also fast ausschließlich PDE-5 und nicht ähnliche Enzyme wie PDE-3 oder PDE-6. Das hat zur Folge, dass unangenehme Nebenwirkungen, wie Sie bei anderen Potenzmitteln auftreten können, wie Herzrasen oder eine veränderte Wahrnehmung von Farben, seltener vorkommen.

200 mg oder 100 mg?

Spedra 200 mg ist die höchste Dosierung vom Spedra Wirkstoff Avanafil. Diese wird in der Regel erst dann eingenommen, wenn Spedra 100 mg zu keinem Behandlungserfolg geführt hat. 

Wissenschaftler haben 2014 den Therapieerfolg von Spedra 200 mg in einer Studie untersucht und konnten aufzeigen, dass sich die Wahrscheinlichkeiten durch Spedra 200 mg für eine erfolgreiche Penetration und für anschließenden Geschlechtsverkehr im Vergleich zur Einnahme eines Placebos erheblich steigern lässt.1

Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass mehr als die Hälfte der Männer, die nicht auf Spedra 100 mg ansprachen, nach der Einnahme von Spedra 200 mg eine Erektion bekommen konnten.

Spedra 100 mg Potenzmittel Avanafil

Spedra 100 mg

  • Wirkstoff: Avanafil
  • Wirkungsdauer bis zu 6 Stunden
  • 4 Filmtabletten: ab 99,95 €

Gibt es Generika zu Spedra?

Leider gibt es noch keine Spedra Generika, da es sich dabei um ein recht neues Präparat handelt und der Patentschutz noch bis 2029 gilt. Dieser Schutz verhindert die Produktion von Medikamenten mit dem Wirkstoff Avanafil durch andere Hersteller.

Wenn Sie aufgrund der Preislage aber trotzdem zu einem Generikum tendieren, dann gibt es einige Medikamente, die die PDE-5-Hemmer Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) oder Vardenafil (Levitra) enthalten und deutlich günstiger sind

Hilft Spedra auch Patienten, die an Diabetes leiden oder sich die Prostata entfernen lassen mussten?

Auch bei Männern, die ihre Erektionsfähigkeit durch eine Beschädigung der Nervenbahnen bei der Prostataentfernung oder durch Kalkablagerungen in den Blutgefäßen des Penis durch Diabetes mellitus eingebüßt haben, kann Spedra eine erfolgversprechende Behandlungsmethode sein.

In Studien mit Spedra wurden Männer untersucht, die neben Impotenz zusätzlich an Diabetes mellitus erkrankt waren2. Das Ergebnis dabei war, dass eine Behandlung mit Spedra in 100 mg und 200 mg die Wahrscheinlichkeit für eine Erektion erhöht.

Potenzmittel bei Diabetes

Auch bei Männern, die nach der Entfernung ihrer Prostata an erektiler Dysfunktion leiden kann durch Spedra geholfen werden. So zeigt eine klinische Studie, dass betroffene Männer schon 15 Minuten nach der Aufnahme von Spedra eine Erektion bekamen.3

Nebenwirkungen von Spedra

Häufige Nebenwirkung von Avanafil sind laut Gebrauchsanweisung: Kopfschmerzen, Hitzegefühl und Nasenlaufen. Beeinträchtigungen der Farbsehung oder Herzrasen treten, anders als bei anderen PDE-5-Hemmern, mit Spedra seltener auf.

Spedra oder Viagra?

Beide Medikamente gehören zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und sind somit verschreibungspflichtige Potenzmittel. Spedra wirkt allerdings schneller als das günstigere Viagra und kann dann verschrieben werden, wenn andere Potenzmittel aufgrund zu erwartender Nebenwirkungen nicht mehr eingesetzt werden. Bei Fragen sollten Sie Ihren Hausarzt oder eine zugelassene Online-Klinik wie 121doc.de konsultieren.

Zwei Erfahrungsberichte mit Spedra

Sie haben auch Erfahrungen mit Potenzmitteln gemacht, die Sie gerne teilen möchten? Wir freuen und über eine kurze E-Mail an [email protected]. Natürlich werden Ihre Erfahrungen mit z. B. Spedra nur mit Ihrer Erlaubnis und auch gerne anonym veröffentlicht.

„Ich habe Viagra und Lavitra ausprobiert. Kein Glück. In einer Online-Klinik habe ich mich dann zu Spedra informiert und das Mittel verschrieben bekommen. Spedra 200mg mit und ohne Essen, mit Vorspiel bekomme ich in ca. 30 min eine sehr gute harte Erektion. Frau und ich können für Ewigkeiten Spaß haben, eine Pause machen und weiter machen. Es scheint, als könnte ich am nächsten Morgen sogar manchmal wieder eine großartige Erektion bekommen. Wir lieben es und ich hatte keine Nebenwirkungen.“

„Ich nehme etwa 45 Minuten vor der sexuellen Aktivität 200 mg ein. Dadurch kann ich normalerweise hart genug werden, um mit einer Erektion einzudringen und sie aufrechtzuerhalten, bis der Spaß vorbei ist (10-15 Minuten). Sobald ich ejakuliert habe, kann ich keine weitere Erektion bekommen. Ich habe festgestellt, dass Spedra besser funktioniert, wenn wir viel Zeit mit Vorspiel verbringen, um die Erregung zu fördern (für beide), was normalerweise ja auch mehr Spaß macht. Für mich ist dieses Medikament nicht so wirksam wie Cialis oder Viagra, aber die Nebenwirkungen sind VIEL erträglicher.“

Fazit zu Spedra 200 mg

Besonders für Männern, die bereits alles andere verschreibungspflichtige Potenzmittel wie Viagra, Cialis oder Levitra erfolglos ausprobiert haben, kann Spedra in der 200 mg eine Option sein. Aber alleine die schnell eintretende Wirkung macht eine Behandlung mit Spedra gegen Erektionsstörungen sehr attraktiv.

Auch wenn Spedra etwas teurer als vergleichbare PDE-5-Hemmer wie Viagra oder Levitra ist, kann es sich lohnen, Ihren Hausarzt anzusprechen oder sich in einer zugelassenen Online Klinik wie z. B. auf www.121doc.de beraten zu lassen.

Michael Scheffler

Michael Scheffler

Erster Vorsitzende, Selbsthilfe-Impotenz Interessengemeinschaft

Michael hat die Gruppe gegründet. Er ist verantwortlich für Kontakte zu anderen Gruppen, Institutionen und Medien.

Quellen und weitere Literatur

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Erektilen Dysfunktion
    http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2012/pdf/ll_82_2012_diagnostik_und_therapie_der_erektilen_dysfunktion.pdf
  • Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen (2000)
    https://www.researchgate.net/publication/245698410_Die_Pravalenz_von_mannlichen_Erektionsstorungen_in_Deutschland_heute_und_in_der_Zukunft_-_The_prevalence_of_male_erectile_dysfunction_in_Germany_today_and_in_the_future_-
  • Studie zu Avanafil & Diabetes
    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0025619612006684
  • Fachinformationen Avanafil / Spedra (European Medicines Agency)
    https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/spedra-epar-product-information_de.pdf
  • Selektivität von Avanafil vs. andere PDE-5-Hemmer
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2014/daz-50-2014/besser-als-viagra-und-co
  • Meta-Studie zu Avanafil
    https://www.researchgate.net/publication/260484685_Avanafil_for_male_erectile_dysfunction_A_systematic_review_and_meta-analysis
  • Studie: Spedra bei Prostata Behandlung
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3433322/