Pflanzliche Potenzmittel – das sagt Stiftung Warentest

Es gibt etliche Potenzmittel-Produkte auf dem deutschen Markt – da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Wir möchten eine Sache jedoch direkt zu Beginn klarstellen: Natürliche Potenzmittel, die medizinisch nachweislich bei Erektionsstörungen helfen, gibt es nicht. 

Die einzigen Medikamente, die ausreichend erforscht sind und medizinisch gesichert eine Wirkung entfalten können sind die sogenannten PDE-5-Hemmer (auch als Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra bekannt). Zu diesen Arzneimitteln wurden etliche Studien veröffentlicht, die die Wirkung belegen.

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Die 4 größten natürlichen Potenzmittel Lügen

Die Stiftung Warentest hat rein pflanzliche Mittel auf die Wirkung bei Erektionsstörungen getestet. Die Wirkung blieb bei allen getesteten Mitteln vollständig aus. Yohimbin, ein afrikanisches Rindenextrakt, hat beim Test genauso versagt, wie andere pflanzliche Präparate, die im Internet als wirksam angepriesen werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen eine kleine Übersicht zu den 4 größten Lügen geben, die Ihnen von verschiedenen Anbietern am Markt aufgetischt werden, wenn es um natürliche Potenzmittel geht.

Maca

Die Maca-Pflanze ist in den peruanischen Regionen Moquegua sowie Puno beheimatet. Hier wird sie seit schätzungsweise 2000 Jahren als Heilpflanze verwendet. Gerade in Europa und den USA wird Maca-Pulver seit einiger Zeit als natürliches Potenzmittel vermarktet. Einen wissenschaftlichen Beleg über die Wirkung dieses Pulvers gibt es jedoch nicht.

Arginin

Das sogenannte L-Arginin ist eine Aminosäure, die von vielen Unternehmen (gerade online) als natürliches Potenzmittel beworben wird. Arginin findet sich jedoch oft auch als Zusatz in Zahnpasta wieder – und auch hier liegen keine wissenschaftlichen Studien vor, die eine Wirksamkeit bei Erektionsstörungen belegen.

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Ginseng

Ginseng ist eine Pflanzenart, die aus den Gebirgs- und Waldregionen Chinas stammt und wird oft als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten genutzt. Ginseng gilt als Stärkungsmittel, um zu Abwehr von Stress und Krankheit beizutragen.

Zudem wird es als natürliches Potenzmittel vermarktet. Schaut man sich die Wirkung der Pflanze jedoch etwas genauer an, stellt man schnell fest: wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit bei Erektionsstörungen fehlen auch hier.

Der Klassiker: Yohimbin

Aus den Blättern und der Rinde des Yohimbe-Baumes gewonnen, wird Yohimbin vordergründig bei Erektionsstörungen eingesetzt. Studien konnten jedoch klar zeigen, dass dieser Wirkstoff keine Wirkung bei Erektionsstörungen zeigt und daher kein Potenzmittel ist, auf dass sich Patienten mit erektiler Dysfunktion, verlassen können.

Fazit

Wir haben uns die viel umworbenen natürlichen Potenzmittel etwas genauer angeschaut und auch die Testergebnisse der Stiftung Warentest in unser Fazit einfließen lassen. Hier ist ganz klar festzuhalten: Es gibt keine wirksamen natürlichen bzw. pflanzlichen Potenzmittel.

Das Urteil fällt sogar noch drastischer aus. Denn die Stiftung Warentest hat festgestellt, dass Sie sich in eine klare Gefahrenzone begeben, wenn Sie zu “rein pflanzlichen” Erektionsstimulanzien greifen.

Das liegt daran, weil am Markt häufig rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel kursieren, die zum Teil schädliche und von der Arzneimittelkommission nicht kontrollierte Stoffe enthalten.

Wenn Sie unter Erektionsstörungen leiden, sollten Sie daher unbedingt zu den wissenschaftlich sehr gut erforschten PDE-5-Hemmern greifen, zu denen wir Ihnen hier einen Übersichtsartikel mit allen notwendigen Informationen zusammengestellt haben.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich PDE-5-Hemmer wie Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra völlig legal online verschreiben lassen können? Wie das funktioniert, verraten wir Ihnen unter: https://selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen/

Michael Scheffler

Michael Scheffler

Erster Vorsitzende, Selbsthilfe-Impotenz Interessengemeinschaft

Michael hat die Gruppe gegründet. Er ist verantwortlich für Kontakte zu anderen Gruppen, Institutionen und Medien.

Quellen und weitere Literatur

  • Leitlinien Erektile_Dysfunktion
    https://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2018/PDFs_Download/030112_LL_Erektile_Dysfunktion_2018.pdf
  • Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen (2000)
    https://www.researchgate.net/publication/245698410_Die_Pravalenz_von_mannlichen_Erektionsstorungen_in_Deutschland_heute_und_in_der_Zukunft_-_The_prevalence_of_male_erectile_dysfunction_in_Germany_today_and_in_the_future_-
  • Patientenmobilität in der EU
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/patientenmobilitaetsrichtlinie.html § 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/__73.html