Erektionsstörungen Selbsthilfe

Potenzmittel Test: Welches Potenzmittel ist am besten für mich geeignet?

Die Bandbreite von Potenzmitteln ist sehr umfangreich. Daher ist es oft nicht einfach, die passende Behandlungsform ausfindig zu machen. Mit diesem Artikel helfen wir Ihnen, den Überblick zu bewahren. Von den bekannten PDE-5-Hemmern, wie Viagra und Cialis über sogenannte “natürliche” Potenzmittel bis hin zu Utensilien wie Penispumpen – wir zeigen Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten bei einer Erektionsstörung in Frage kommen und wo Sie sich legal online Potenzmittel verschreiben lassen können.

Welches Potenzmittel ist das richtige für Sie?

Kostenloser Selbsttest – welches Potenzmittel kommt für Sie in Frage?

Potenzmittel im Vergleich: Wo liegen die Unterschiede?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine erektile Dysfunktion (ED) zu behandeln. Je nach Schwere und Ursache der Erektionsstörung können folgende Therapien angewandt werden:

  • PDE-5-Hemmer (Viagra, Cialis, Levitra, Spedra),
  • SKAT & MUSE,
  • natürliche Potenzmittel,
  • Penispumpen,
  • Schwellkörper Implantate.

Gut zu wissen: Wussten Sie schon, dass Sie sich verschreibungspflichtige Medikamente, wie z. B. Viagra oder Cialis legal bei lizenzierten Online Apotheken wie 121doc.de und weiteren Anbietern verschreiben lassen können? Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel unter: www.selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen/

PDE-5-Hemmer: Viagra & Co.

Viagra, die blaue Pille vom US-Pharmakonzern Pfizer ist wohl das bekannteste Potenzmittel der Welt. Es gibt jedoch weitere oral einzunehmende Potenzpillen mit einer ganz ähnlichen Wirkungsweise. Die Wirkstoffe Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) gehören ebenfalls zu den PDE-5-Hemmern und hemmen den Abbau des Botenstoffes cmGP in den Muskelzellen des Penis, sodass der Blutabfluss aus den Schwellkörpern unterbunden und der Bluteinfluss erleichtert wird.

SKAT: Schwellkörper-Autoinjektionstherapie

Bei der sogenannten Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) handelt es sich um eine etwas aufwendigere Behandlungsform von Erektionsstörungen. Hierbei wird der Wirkstoff Alprostadil oder Papaverin direkt in den Penis injiziert. Dies führt zu einer besseren Durchblutung des Penis und sorgt für eine nach wenigen Minuten eintretende Erektion. Diese hält dann zwischen 30 Minuten und 3 Stunden an. Der große Unterschied zu PDE-5-Hemmern: die Erektion tritt unabhängig von sexueller Stimulation auf. 

SKAT: Schwellkörper-Autoinjektionstherapie

Patienten, die SKAT anwenden möchten, lassen sich im besten Fall die Handhabung der SKAT-Spritzen von einem Arzt zeigen. Ein Nachteil dieser Behandlungsmethode ist, dass SKAT-Injektionen nicht so häufig verabreicht werden dürfen, wie andere Potenzmittel. Eine regelmäßige Kontrolle beim Urologen, ob die Injektionen auch korrekt durchgeführt wurden, ist ebenfalls empfehlenswert. Für Patienten, die Nervenschädigungen im Becken- bzw. Genitalbereich haben, ist SKAT jedoch eine gute Alternative.

MUSE: Medicated Urethral System for Erection

Auch in MUSE (Medicated Urethral System for Erection) ist der Wirkstoff Alprostadil enthalten. Dieser wirkt gefäßerweiternd und gerinnungshemmend auf den menschlichen Körper, sodass die Durchblutung im Penis verbessert wird.

Das Potenzmittel wird kurz vor dem Geschlechtsverkehr verabreicht. Hierzu wird ein Applikator zunächst einige Zentimeter in die Harnröhre eingeführt und der kleine Stabaufsatz mit dem Wirkstoff Alprostadil wird dann durch Drücken eines Stempels auf den Applikator in die Harnröhre gedrückt.

Anschließend wird der Applikator wieder herausgezogen und der Penis zwischen die Finger gerollt, so dass der Wirkstoff so gut wie möglich im ganzen Penis verteilt und schnell aufgenommen wird.

Natürliche Potenzmittel – gibt es sowas überhaupt?

Das Wort “natürlich” erweckt zunächst einen gesunden Eindruck. Es gibt jedoch keine medizinischen Studien mit entsprechend qualitativer Methodik und ausreichender Probandenanzahl, die belegen, dass pflanzliche Produkte wirksam gegen Erektionsstörungen sind und die Potenz steigern. 

Allerdings gibt es im Internet viel Werbung für pflanzliche rezeptfreie Medikamente, die die Potenz erhöhen sollen. Hier ist Vorsicht geboten! Pflanzliche Potenzmittel sind oft wirkungslos und enthalten unbekannte Substanzen in unklarer Dosierung, die sogar lebensbedrohlich sein können. 

Häufig im Internet angebotene pflanzliche Potenzmittel sind unter anderem:

  • Epimedium (auch Elfenblumen, Sockenblumen, Horny Goat Weed)
  • Damiana
  • Sägepalme (Serenoa repens)
  • Maca-Pflanze
  • Yohimbin
  • Gingko biloba
  • Ginseng

Sind natürliche Potenzmittel aus dem Internet gefährlich?

Ja, definitiv. Da pflanzliche Potenzmittel oft unter schlechten und fragwürdigen Bedingungen hergestellt werden, können sie eine Zusammensetzung haben, die ein lebensgefährliches Risiko darstellen kann. Achten Sie also darauf, dass Sie keine pflanzlichen Potenzmittel verwenden oder diese zumindest nur aus absolut vertrauenswürdigen Quellen beziehen!

Sowohl die Amerikanische Arzneimittel-Überwachungsbehörde (FDA) als auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnen ausdrücklich vor pflanzlichen Potenzmitteln auf Basis von Heilpflanzen aus dem Internet.

Penispumpen & Penisringe bei Erektionsstörungen

Phallosan Forte Penispumpe
Penispumpen von Phallosan Forte werben mit einem medizinischen Ansatz.

Penispumpen kommen zum Einsatz, wenn eine ausreichende Erektion des Penis auf natürliche Weise nicht möglich ist. Durch den Einsatz von PDE-5-Hemmern haben Penispumpen stark an Bedeutung verloren, können aber trotzdem alternativ eingesetzt werden.

Die Pumpe wird vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis gezogen. Das Pumpen erzeugt einen Unterdruck, der dazu führt, dass Blut in den Penis fließt und eine Erektion erzeugt. Anschließend kann die Pumpe entfernt und ein elastischer Penisring angebracht werden.

Dadurch wird sichergestellt, dass die Erektion über einen gewissen Zeitraum hält – da die Anwendung eher umständlich und der Penisring nicht zu lange getragen werden sollte (Blutstau), wird die medizinische Penispumpe nur selten verwendet. Eine gute Alternative ist Phallosan Forte.  

Die letzte Option: Schwellkörper Implantate

Schwellkörperimplantate

Auf Schwellkörperimplantate, auch Penis-Implantate genannt, wird zurückgegriffen, wenn alle anderen Behandlungsmethoden nicht funktionieren oder aus medizinischen Gründen ausgeschlossen werden müssen. Die Schwellkörper-Implantate sind damit die allerletzte Therapieoption bei Erektionsstörungen und erfordern einen operativen Eingriff.

Zwei- oder dreiteilige halbsteife oder aufpumpbare Sets werden dem Patienten direkt in die Schwellkörper eingesetzt. Durch die erforderliche Operation werden die Schwellkörper zerstört, die Orgasmusfähigkeit und die Fähigkeit zum Samenerguss bleiben aber erhalten. Ihre Zeugungsfähigkeit wird durch ein Schwellkörper Implantat somit nicht beeinträchtigt.

Kann man Potenzmittel online kaufen?

Eine professionelle Fachberatung bei Erektionsstörungen ist unerlässlich. Dies muss jedoch nicht unangenehm und mit Scham verbunden sein, sondern kann auch anonym von zu Hause aus erfolgen.

Was viele Menschen, die an Erektionsstörungen leiden, nicht wissen: Es gibt die Möglichkeit, sich direkt in Online Apotheken mit angeschlossener Versandapotheke beraten zu lassen.

Im Klartext bedeutet das: Sie wählen einen lizenzierten Anbieter (z. B. 121doc.de), werden online anhand eines medizinischen Fragebogens behandelt und beraten, erhalten das für Sie beste Potenzmittel verschrieben und diskret verpackt direkt an Sie verschickt.

Warum das legal ist, können Sie in unserem Artikel unter: www.selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen nachlesen

Darauf müssen Sie achten

Bei der Auswahl der Online Apotheke sollten Sie unbedingt auf verschiedene Sicherheitsmerkmale achten. Prüfen Sie hierzu die folgenden 5 Punkte:

  1. Lizenz / EU-Sicherheitslogo vorhanden
  2. In der EU ansässige Apotheke
  3. Impressum und AGB vorhanden
  4. Rezeptausstellung ist in Bestellvorgang integriert
  5. Verbraucherfreundliche Zahlungsmöglichkeiten vorhanden
Sicherheitslogo Online Apotheken EU

Mit einem Klick auf das EU-Sicherheitslogo werden Sie in die entsprechende Datenbank weitergeleitet, in der Sie alle relevanten Informationen zur Online Apotheke abrufen können. So können Sie Name, Anschrift und Impressum des Anbieters abgleichen.

Eine Online-Klinik mit der die Selbsthilfe Impotenz seit vielen Jahre zusammenarbeitet und die alle oben genannten Kriterien erfüllt, ist 121doc aus London. Mehr dazu erfahren Sie auf der Webseite von 121doc unter: www.121doc.de.

Fazit: PDE-5-Hemmer sind durch die orale Einnahme die vergleichsweise einfachste Behandlungsform bei Erektionsstörungen

Tabletten, wie Viagra, Cialis und Co. sind mit Abstand am komfortabelsten, wenn es um die Behandlung von Erektionsstörungen geht. Voraussetzung dafür ist ein komplexer körperliche Ablauf, inklusive intakter Nervenbahnen für die Reizweiterleitung der sexuellen Erregung und dem Ausschluss weiterer körperlichen Einschränkungen wie einem venösen Leck.

Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche der verschiedenen Wirkstoffe für Sie infrage kommt, können Sie sich bei manchen Online Apotheken eine Testpackung mit mehreren Präparaten verschreiben lassen. Natürlich erhalten Sie auch online eine gründliche Beratung, um sicherzugehen, dass keine gesundheitlichen Risiken entstehen.

Michael Scheffler

Michael Scheffler

Erster Vorsitzende, Selbsthilfe-Impotenz Interessengemeinschaft

Michael hat die Gruppe gegründet. Er ist verantwortlich für Kontakte zu anderen Gruppen, Institutionen und Medien.

Quellen und weitere Literatur

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Erektilen Dysfunktion
    http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2012/pdf/ll_82_2012_diagnostik_und_therapie_der_erektilen_dysfunktion.pdf
  • Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen (2000)
    https://www.researchgate.net/publication/245698410_Die_Pravalenz_von_mannlichen_Erektionsstorungen_in_Deutschland_heute_und_in_der_Zukunft_-_The_prevalence_of_male_erectile_dysfunction_in_Germany_today_and_in_the_future_-
  • Patientenmobilität in der EU
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/patientenmobilitaetsrichtlinie.html § 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/__73.html
  • Sicherer Arzneimittelkauf im Internet
    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Versandhandel/_node.html
  • WHO – gefälschte Arzneimittel aus dem Internet (2010)
    https://www.who.int/bulletin/volumes/88/4/10-020410/en/
  • Zoll zum Thema Arzneimittelbestellung aus dem EU Ausland
    https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Arzneimittel/arzneimittel_node.html