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Viagra, Levitra, Cialis oder Spedra: Was ist das beste Potenzmittel?

Der Markt bietet viele verschiedene Möglichkeiten, um gegen Potenzproblemen anzugehen. Doch oft ist es schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. Mit diesem Artikel schaffen wir Abhilfe und beleuchten die Potenzmittel Viagra, Cialis, Levitra & Spedra. Wir erklären Ihnen detailliert, welche Eigenschaften die einzelnen Medikamente aufweisen, sodass Sie wissen, welches Potenzmittel sich am besten für Sie eignet.

Cialis 10 mg

Wirkstoff: Tadalafil
Wirkungsdauer bis zu 36 Stunden
12 Filmtabletten: ab 315 €

Levitra 10 mg

Wirkstoff: Vardenafil
Wirkungsdauer bis zu 5 Stunden
12 Filmtabletten: ab 255 €

Viagra 50 mg

Wirkstoff: Sildenafil
Wirkungsdauer bis zu 5 Stunden
12 Filmtabletten: ab 315 €

Spedra 100 mg

Wirkstoff: Avanafil
Wirkungsdauer bis zu 6 Stunden
12 Filmtabletten: ab 255 €

Viagra, Levitra, Cialis und Spedra: Wo liegen die Unterschiede?

Die 4 bekanntesten Potenzmittel sind Viagra, Levitra, Cialis und Spedra. Zusätzlich gibt es Generika, die bei einer qualitativen Gleichwertigkeit günstiger am Markt zu haben sind. Bei so viel Auswahl kann der Überblick schnell verloren gehen. Deshalb klären wir Sie in diesem Artikel über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Potenzmittel auf.

Alle zuvor aufgezählten Potenzmittel bilden die Medikamentengruppe der PDE-5-Hemmer. Chemisch gesehen sind die Wirkstoffe verwandt zueinander und setzen auf den gleichen Wirkmechanismus. 

Zurzeit sind die 4 Oral-Präparate für erektile Dysfunktion alle in der gleichen Wirkstoffklasse, d. h. Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmer oder PDE-5. Zu den Medikamentenoptionen gehören Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), Avanafil (Spedra) und Vardenafil (Levitra).

Dr. Caroline Fontana

Wirkungseintritt und Wirkungsdauer im Vergleich

Die Wirksamkeit der PDE5-Hemmer ist durch Studien belegt. Sildenafil (Viagra) wirkt wissenschaftlichen Studien zufolge in 82 % der Fälle zuverlässig. Auch die anderen Wirkstoffe wie z. B. Tadalafil (Cialis) haben in ihrer Anwendung eine hohe Erfolgsrate. PDE-5-Hemmer bieten somit eine wirkungsvolle Möglichkeit zur Behandlung von Erektionsstörungen.

Bezogen auf die Zeit zum Wirkungseintritt liegt Sildenafil (Viagra) bei etwa 20 bis 30 Minuten. Die beste Wirkung wird nach etwa 60 Minuten erzielt. 

Wichtig zu beachten: Die alleinige Einnahme von Potenzmitteln führt nicht zu einer Erektion. Eine sexuelle Stimulation muss in jedem Fall vorhanden sein, damit PDE5-Hemmer ihre Wirkung entfalten können.

Der Wirkungseintritt von Tadalafil (Cialis) ist am längsten. So dauert es 60 bis 120 Minuten, bis die Wirkung eintritt. Vardenafil (Levitra) wirkt umso schneller – nur 25 – 60 Minuten dauert es, bis der Wirkstoff sich entfaltet. 

Avanafil (Spedra) grenzt sich durch den sehr schnellen Wirkungseintritt ab. Nur 15 – 30 Minuten dauert es, bis der Wirkstoff erste Effekte zeigt.

Die Wirkungsdauer unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Wirkstoffen noch stärker. Sildenafil und Vardenafil sind sich hier mit einer Wirkungsdauer von 4 – 5 Stunden sehr ähnlich. Die Wirkung von Avanafil (Spedra) hält mit bis zu 6 Stunden etwas länger an.

Mit bis zu 36 Stunden ist Tadalafil (Cialis) in Punkto Wirkungsdauer weit vorne. Besonderheit hier: Es besteht die Möglichkeit die Dosierung von Cialis auf 2.5 mg oder 5 mg zu begrenzen und das Medikament täglich zu nehmen. So kann eine dauerhafte Wirkung erzielt werden und die konkrete Planung der sexuellen Aktivität fällt weg.

Vorsicht: Egal, für welches Potenzmittel Sie sich entscheiden – Sie sollten sich in jedem Fall von einem Arzt beraten lassen, um individuelle gesundheitliche Themen zu besprechen. Wie Sie sich Potenzmittel online verschreiben lassen können erfahren Sie unter: www.selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen

Zusätzlich zu beachten ist, dass die parallele Einnahme von Alkohol und Drogen sich negativ auf die Wirkungsdauer und Ihre Gesundheit auswirken kann. Bestimmte, sehr fettreiche Mahlzeiten haben ebenfalls eine einschränkende Wirkung auf die oben beschriebene Wirkungsdauer.

Nebenwirkungen von Viagra, Cialis, Levitra & co.

Da die genannten Potenzmittel zur selben Medikamentengruppe gehören (PDE-5-Hemmer), sind die meisten Nebenwirkungen identisch zueinander. Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, eine laufende oder verstopfte Nase oder Blutansammlungen (Rötungen) gehören zu den potenziell auftretenden Nebenwirkungen. 

Unterschiede zwischen den leichten Nebenwirkungen bestehen in der Art und Häufigkeit des Auftretens. So sind für Sildenafil (Viagra) Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder eine verschwommene Sicht spezifisch. 

Cialis (Tadalafil) kann hingegen zu Brustschmerzen, Schwindel oder niedrigem Blutdruck führen. Levitra kann Schwindel, Verdauungsstörungen und Farbenblindheit verursachen.

Schwere Nebenwirkungen sind bei den vier vorgestellten Potenzmitteln eher selten. Falls diese auftreten, sind sie wieder sehr ähnlich zueinander. In seltenen Fällen können folgende schwere Nebenwirkungen bei allen aufgeführten Medikamenten eintreten:

  • eine anhaltende Erektion
  • Seh- oder Hörverlust
  • Bluthochdruck
  • Herzrasen
  • Herzrhythmusstörungen

Vorsicht: Bei bestimmten Vorerkrankungen sollten Sie definitiv ein Gespräch mit Ihrem Arzt vereinbaren. Durch die Einnahme von Potenzmitteln kann es zu Unverträglichkeiten von anderen Medikamenten kommen. Levitra eignet sich beispielsweise gut für Diabetiker.

Kann ich PDE-5 Hemmer zusammen einnehmen / kombinieren?

Die Kombination von mehr als einem Medikament aus derselben Kategorie oder Therapieklasse  zur Behandlung derselben Erkrankung wird als therapeutische Duplikation bezeichnet. Dies kann beabsichtigt sein, wenn Medikamente mit ähnlicher Wirkung gemeinsam zum nachgewiesenen therapeutischen Nutzen eingesetzt werden. 

Sie kann auch unbeabsichtigt sein, wenn ein Patient von mehr als einem Arzt behandelt wurde oder ein Medikament in mehr als einer Apotheke verschrieben wurde, und kann potenziell negative Folgen haben.

Wenden Sie sich in jedem Fall an Ihren Arzt, um genauere Informationen über die Notwendigkeit und Möglichkeit der gleichzeitigen Einnahme von Viagra und Levitra zu erhalten.

Gibt es Viagra und Cialis Generika?

Ja. Das Patent für Viagra (Sildenafil) ist schon seit 2013 abgelaufen, das von Cialis seit 2017. Seitdem gibt es zahlreiche Viagra und Cialis Generika auf dem deutschen Markt.

Die Generika beinhalten denselben Wirkstoff und unterscheiden sich in der Regel nur durch Feinheiten, wie z. B. der Farbe der Filmtabletten oder der Verpackung. 

Levitra Generika gibt es ebenfalls seit 2018 auf dem Markt. Wie bei jedem Generikum ist der gleiche Wirkstoff enthalten, wie beim Original. Im Fall von Levitra ist es Vardenafil. Der große Vorteil von Generika ist, dass sie sehr viel preisgünstiger sind als das Originalpräparat.

Für Spedra sind noch keine Generika auf dem Markt. Grund hierfür ist der noch aktive Patentschutz. Der Wirkstoff Avanafil ist seit dem 21. Juni 2013 als Monopräparat in der EU zugelassen und ist seit April 2014 in Form von Filmtabletten unter dem Namen Spedra in 50 mg, 100 mg und 200 mg Dosierungen erhältlich.

Aufgrund des Patentschutzes dauert es bis 2025 – erst danach können andere Pharma Unternehmen Spedra Generika herstellen und anbieten.

Der Erwerb von Viagra und Levitra im Internet sollte stets mit hoher Aufmerksamkeit erfolgen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie sich nur bei für den Internethandel zugelassenen Apotheken und Online-Kliniken wie z.B 121doc verschreiben lassen.

Wieso das legal ist, liegt an der Patientenmobilitätsrichtlinie der EU.

Diese besagt, dass man sich seinen Arzt innerhalb der EU frei aussuchen darf. Und da es legal ist, Potenzmittel in Großbritannien online zu verschreiben (z.B bei 121doc), dürfen auch Sie als deutscher Staatsbürger diesen Service in Anspruch nehmen. 

Welche Alternativen gibt es bei Erektionsstörungen? 

Medikamentös gibt es neben Viagra, Levitra, Cialis, Spedra und den dazugehörigen Generika noch 2 weniger gebräuchliche ebenso verschreibungspflichtige Medikamente gegen Erektionsstörungen:

Die sogenannte Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) ist eine seit den 1980er Jahren praktizierte Behandlungsmethode bei Erektionsproblemen. Sie gilt als hochwirksam und sorgt durch den Wirkstoff Alprostadil auch für eine Erektion, wenn die hierfür vorgesehenen Nervenbahnen gestört sind (z. B. bei einer Querschnittslähmung).

Schwierig für Patienten mit Trypanophobie (Angst vor Spritzen): Die Anwendung erfolgt mittels einer Injektion durch eine dünne Nadel in den Penis.

Die 2. Alternative zu den Potenzmitteln in Tablettenform ist die Methode mit Harnröhren-Stäbchen, das sogenannte Medikamentöse Urethrale System zur Erektion (kurz: MUSE). Wie Sie sicherlich bereits vermuten, wird bei dieser Methode ein Stäbchen in die Harnröhre eingeführt. Der Anwender führt dieses einige Zentimeter ein, und setzt somit einen Applikator mit dem Wirkstoff Alprostadil frei.

Im Anschluss muss der Penis dann zwischen zwei Fingern gerollt werden, damit der Wirkstoff sich verteilen kann. Die Wirkung tritt dann in der Regel nach etwa 10 Minuten ein und hält zwischen 30 und 60 Minuten. 

Alternativen ohne Medikament?

Es gibt auch Alternativen ohne Medikamente gegen Erektionsstörungen anzugehen: Der Mix aus gesunder Ernährung, Sport und weniger Alkoholkonsum wirkt oft Wunder, wenn es darum geht leichte Erektionsstörungen zu beheben.

Auch Penispumpen können in Kombination mit einem Penisring die Erektion begünstigen. Von „natürlichen Potenzmitteln“ sollten Sie allerdings eher die Finger lassen – aktuelle Studien konnten noch keine ausreichenden Ergebnisse liefern, auch wenn rezeptfreie Angebote wie Pilze aus dem Boden schießen.

Michael Scheffler

Michael Scheffler

Erster Vorsitzende, Selbsthilfe-Impotenz Interessengemeinschaft

Michael hat die Gruppe gegründet. Er ist verantwortlich für Kontakte zu anderen Gruppen, Institutionen und Medien.

Quellen und weitere Literatur

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Erektilen Dysfunktion
    http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2012/pdf/ll_82_2012_diagnostik_und_therapie_der_erektilen_dysfunktion.pdf
  • Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen (2000)
    https://www.researchgate.net/publication/245698410_Die_Pravalenz_von_mannlichen_Erektionsstorungen_in_Deutschland_heute_und_in_der_Zukunft_-_The_prevalence_of_male_erectile_dysfunction_in_Germany_today_and_in_the_future_-
  • Patientenmobilität in der EU
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/patientenmobilitaetsrichtlinie.html § 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/__73.html
  • Sicherer Arzneimittelkauf im Internet
    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Versandhandel/_node.html
  • WHO – gefälschte Arzneimittel aus dem Internet (2010)
    https://www.who.int/bulletin/volumes/88/4/10-020410/en/
  • Zoll zum Thema Arzneimittelbestellung aus dem EU Ausland
    https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Arzneimittel/arzneimittel_node.html