Viagra 50 mg Preise

Viagra 50 mg Preise: Aktuelle Übersicht [2019]

50 mg Sildenafil ist die standardmäßige Dosierung von Viagra. Diese Dosis hat den Vorteil, dass sie für Männer mit normaler Statur und Körperbau die höchste Wirkung zeigt. Eine Behandlung mit 50 mg Sildenafil führt im Schnitt bei 4 von 5 Männern mit Erektionsstörungen zu gewünschten Ergebnissen1. Wir haben für Sie einen Vergleich der Anbieter und Preise vorbereitet:

Günstige Alternative: Viagra Generika

Generika sind Präparate, die den identischen Wirkstoff wie das Originalmedikament enthalten. Viagra Generika sind seit dem Ablauf des Patents für Viagra im Jahr 2013 als Alternative zum gebräuchlichen Viagra von Pfizer auf dem Markt.

Für die Generika-Fabrikanten fallen keine Entwicklungs- oder Forschungskosten an, weswegen sie ihre Präparate um bis zu 60% günstiger auf den Markt bringen können.Davon profitieren Patienten selbstverständlich. Pfizer selbst bietet ein eigenes Viagra Generika namens „Sildenafil Pfizer“ an, das als kostengünstige Alternative zum hauseigenen Viagra dient.

Viagra 25 mg oder 50 mg?

Patienten bekommen beim Einsatz von Sildenafil als Erstbehandlung von Erektionsstörungen im Normalfall eine Dosierung von 50 mg von ihrem Arzt verschrieben. Wenn die Nebenwirkungen allerdings zu stark sind oder andere Medikamente eine starke Wechselwirkung verursachen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen und eine Medikation mit der 25 mg Dosis oder einen Wechsel auf einen anderen Wirkstoff der Familie der PDE-5-Hemmer in Erwägung ziehen.

Wie eingangs erwähnt, führt die normale Dosierung bei rund 80% der Anwender zum gewünschten Ergebnis: Die Fähigkeit, wieder eine normale, länger anhaltende Erektion zu bekommen. Erfahrungsgemäß bevorzugen die meisten Männer bei der Behandlung Ihrer erektilen Dysfunktion aber die Standarddosierung von 50 mg Sildenafil.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie sich Potenzmittel auch legal online verschreiben lassen können, ohne dabei physisch einen Arzt besuchen zu müssen? Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserem Artikel unter: www.selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen

Viagra oder Viagra Generika?

Auch wenn Viagra und die Generika auf den ersten Blick gleich scheinen, gibt es doch ein paar geringfügige Unterschiede. Wo genau diese Unterschiede liegen, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten:

Kosten und Wirksamkeit

Viagra Generika enthalten keinen anderen pharmazeutischen Wirkstoff als das Original Viagra von Pfizer: Sildenafil. Auch die Dosierungsgrößen und die Art der Einnahme als Filmtablette ist identisch. Die Abweichungen liegen in den Kosten, dem Aussehen der Tabletten und der Verpackung und den Hilfsstoffen der Medikamente.

Hilfsstoffe

Auch wenn der Ausgangsstoff derselbe ist, können Generika abweichende Hilfsstoffe enthalten. Diese sogenannten Hilfsstoffe können unter Umständen zu zusätzlichen Einschränkungen durch Nebenwirkungen oder auch zu allergischen Reaktionen führen. Konsultieren Sie Ihren Hausarzt, falls dies bei Ihnen zutreffen sollte.

Achtung: Die Abweichung von Generika in Bezug auf die Hilfsstoffe darf maximal 25 Prozent betragen. In der Praxis beträgt diese Abweichung meist jedoch nur etwa fünf Prozent. Dennoch können diese kleinen Unterschiede einen großen Einfluss auf den einzelnen Patienten haben. Einige Patienten vertragen daher das Original besser. Andere wiederum das von den verschiedenen Generika-Herstellern.

Preis

Da Viagra seit 2013 keinen Patentschutz mehr genießt, werden Viagra Generika mittlerweile von zahlreichen Herstellern und auch von Pfizer selbst angeboten. Da die Hersteller der Generika keine Forschungs- und Entwicklungskosten mehr tragen müssen, können sie ihre Produkte günstiger anbieten, als das Original.

Viagra Generika sind um bis zu 70% günstiger als das Original von Pfizer.

Der starke Konkurrenzdruck durch das Angebot mehrere Generika Hersteller sorgt ebenfalls dafür, dass die Preise gleichsam niedrig bleiben.

Sicherheit

Um die Sicherheit von Viagra Generika müssen Sie sich, sofern Sie die Arzneimittel aus einer seriösen Quelle wie einer lizenzierten Online Apotheke beziehen, keine Sorgen machen. Auch Generika werden streng kontrolliert und unterliegen den gleichen Qualitätsanforderungen wie Viagra selbst.

Erstattet die Krankenkasse die Kosten für Viagra?

Die Behandlung von erektiler Dysfunktion mit Viagra oder Generika ist eine Selbstzahlerleistung und wird von gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht übernommen. Alternative Behandlungsmethoden hingegen, wie etwa eine Testosteronersatztherapie oder das Einsetzen eines Schwellkörper-Implantats, werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Bei privaten Krankenversicherungen variieren die Bestimmungen zur Kostenübernahme von Behandlungen hingegen stark. Sollten Ihnen die Konditionen Ihrer Versicherung dazu nicht bekannt sein, kann ein Gespräch mit Ihrem Anbieter hier Aufklärung verschaffen. Im günstigsten Fall können Sie eine Kostenübernahme erreichen. 

Rechtliche Lage ist unheitlich

Die rechtliche Lage in Deutschland ist beim Thema Kostenübernahme für Potenzmitteln uneinheitlich. So entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe zugunsten eines Mannes, der auf die Medikation von Sildenafil aufgrund gesundheitlicher Beschwerden in Verbindung mit erektiler Dysfunktion, angewiesen war1.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten im Netz

Viagra gehört global nicht nur zu den meistverkauften, sondern auch zu den am häufigsten gefälschten Präparaten. Im Internet finden sich diverse Anbieter, die augenscheinlich Viagra rezeptfrei zu unschlagbaren Preisen anbieten. 

Die Inhaltsstoffe dieser gefälschten Medikamente sind häufig nicht nur wirkungslos, sondern können auch gesundheitsschädigend sein. Vor allem in beliebten Urlaubsorten bieten Händler diese gefälschten Medikamente zu auffallend niedrigen Preisen an. In Ihrem E-Mail-Postfach werden Sie sicher auch schon dubiose Werbemails gefunden haben, die Ihnen, meist in schlecht übersetzen Deutsch, Viagra rezeptfrei anbieten. 

Der Sicherheitsexperte des Viagra-Herstellers Pfizer, Scott Davis, sagte dazu in einer Erklärung:

„Wir haben grässliche Substanzen in einigen der gefälschten Medikamente gefunden. Rattenkot, Dreck, Bleifarbe“.

Scott Davis, Pfizer

Aber auch strafbare Substanzen wie Amphetamine oder sogar Putzmittel finden sich in diesen angeblichen Medikamenten. 

Im besten Fall haben diese Pillen keine Wirkung, aber es können auch ernsthafte Nebenwirkungen auftreten, die nicht nur bleibende Schäden verursachen, sondern zum Teil lebensgefährlich sind.

Die Einfuhr von gefälschten Medikamenten steht in Deutschland unter Strafe und kann in schwerwiegenden Fällen mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden!

Viagra 50 mg: Auf einen Blick

  • Viagra ist in Deutschland ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ein Rezept kann Ihnen ausschließlich von einem Arzt ausgestellt werden. 
  • Man kann Viagra in Deutschland nur mit einem Rezept in einer Apotheke oder zertifizierten Internet-Apotheke beziehen.
  • In Großbritannien ist der Bezug von Viagra rezeptfrei in der Apotheke möglich (Viagra Connect). Außerdem ist es in Großbritannien ebenso möglich, sich Viagra online verschreiben zu lassen. Auch Sie als deutscher Staatsbürger können diesen Service aus Deutschland heraus, dank der sogenannten EU-Patientenmobilitätsrichtlinie in Anspruch nehmen. Hierzu müssen Sie eine zertifizierte Online Apotheke, wie zum Beispiel 121doc besuchen und bekommen, nach einer Online-Sprechstunde mit einem Arzt, ihr gewünschtes Medikament zugestellt.

    Weitere Details dazu erfahren Sie auch in unserem Artikel unter: https://www.selbsthilfe-impotenz.org/potenzmittel-legal-online-kaufen
Michael Scheffler

Michael Scheffler

Erster Vorsitzende, Selbsthilfe-Impotenz Interessengemeinschaft

Michael hat die Gruppe gegründet. Er ist verantwortlich für Kontakte zu anderen Gruppen, Institutionen und Medien.

Quellen und weitere Literatur

  • Oberlandesgericht Karlsruhe Urt. v. 03.07.2003, Az.: 12 U 32/03
    https://research.wolterskluwer-online.de/document/1a2152b7-6ecf-40f2-a626-e2a4a7c19752
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Erektilen Dysfunktion
    http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2012/pdf/ll_82_2012_diagnostik_und_therapie_der_erektilen_dysfunktion.pdf
  • Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen (2000)
    https://www.researchgate.net/publication/245698410_Die_Pravalenz_von_mannlichen_Erektionsstorungen_in_Deutschland_heute_und_in_der_Zukunft_-_The_prevalence_of_male_erectile_dysfunction_in_Germany_today_and_in_the_future_-
  • Patientenmobilität in der EU
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/patientenmobilitaetsrichtlinie.html § 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/__73.html
  • Sicherer Arzneimittelkauf im Internet
    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Versandhandel/_node.html
  • Sildenafil Studie
    https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejm199805143382001
  • WHO – gefälschte Arzneimittel aus dem Internet (2010)
    https://www.who.int/bulletin/volumes/88/4/10-020410/en/
  • Zoll zum Thema Arzneimittelbestellung aus dem EU Ausland
    https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Arzneimittel/arzneimittel_node.html